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ITERATION.8 - Quarantäne

 
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TiburNeltoben



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BeitragVerfasst am: 06.09.2016, 19:34    Titel: ITERATION.8 - Quarantäne Antworten mit Zitat

JUSTITIAN

Bespielt wird die Villa des Chirurgen Dr. Siegmann in der Hochstadt Justitians. Derzeit sind alle Stufen der sozialen Leiter zugegen: unten werden Schrotter und Taglöhner behandelt, oben geben sich Abgesandte der Emissäre und des Senats die Hand mit den Obleuten der Spitalier. In der Mitte Ärzte und Pfleger – und die unvermeidlichen Apokalyptiker.

Die Spieler sollten erotische Unterhaltung vertragen und Nacktheit nicht als anstößig empfinden: die Zugvögel ziehen alle Register, um Dr. Siegmanns Gäste von der Gefahr abzulenken.



Was erwartet euch?

Gespielt wird nach dem Hintergrund des PnP-Rollenspiels Degenesis® von SighPress.

Degenesis® ist ein Low-Tech-Endzeit-Hintergrund, d.h. es wird kaum Cyberware oder Supercomputer geben; Handwaffen und
aus Schrott zusammengebastelte Vorderlader sind häufiger anzutreffen als Sturmgewehre oder selbst einfache Revolver. Insge-
samt ist Munition knapp, Waffen sind tödlich, und deshalb wird selten einmal ein Schuß fallen.



weitere Infos auf jeden Fall unter:


FRAKTAL@SERPENT-BLANC.COM

0157 - 867 554 26 Benedikt
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REINHEIT IST SAUBERKEIT IST GESUNDHEIT!!
Jeder Bürger hat sein Heim, seinen Besitz und
sich selbst sauber zu halten!
Reinheit ist eine Tugend, deren Abwesenheit
Sünde!!
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TiburNeltoben



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Beiträge: 127
Wohnort: Hanoi

BeitragVerfasst am: 06.09.2016, 19:35    Titel: http://www.fraktal-endzeit.com/ Antworten mit Zitat

UNTEN

Die Straßen von Justitian sind wie ausgestorben. Menschen verrammeln ihre Türen, horchen angsterfüllt. Die Spitalier patrouillieren die Straßen, eingehüllt in Gasmasken, schwarze Umhänge und Angst. Ihre eingefetteten Stiefel stoßen tote Katzen achtlos beiseite. Blick nach rechts: eine weitere Leiche. Der Schrotter liegt verkrümmt da im Unrat des Schandkanals, wie ihn die Krankheit ereilt hat, die Augen glasig und blutigen Auswurf auf den Lippen.

Ein kurzes Handzeichen, und die erschöpften Famulanten heben den Mann an, lassen ihn gleichgültig auf den Karren fallen. Dort vorne liegt schon der nächste, halb verborgen in einem Hauseingang. Der Obmann macht mit gelber Kreide ein Spitalierkreuz an den Türbalken, während die Famulanten den Bürger aufladen. Quarantäne.

Über den Spitaliern singen die Drähte schrill, dann erwachen die Lautsprecher knatternd zum Leben. "Der Cluster spricht! Ausgangssperre, Ausgangssperre, Ausgangssperre! Bleibt in euren Häusern, Bürger! Es herrscht Ansteckungsgefahr."


MITTE

Dr. Abelard Siegmann ist Koryphäe auf dem Gebiet der Chirurgie, hoch angesehen für seine Forschung, Leibarzt zahlreicher Senatsmitglieder – und bekannt als leidenschaftlicher Choleriker. Seine Villa liegt in der Hochstadt und ist gebaut wie eine Festung. Hier laufen die Fäden zusammen, von hier organisiert das Spital die Bekämpfung der Epidemie.

Im unteren Stockwerk liegen Behandlungsräume und Zellen. Hier drängen sich Bittsteller, stehen um eine Behandlung an. Erschöpfte Pfleger geben Antibiotika und Vitamintabletten aus, verabreichen Injektionen mit immer denselben Kanülen. Schnelldesinfektion der Nadeln, der Nächste! Die Kanülen sind mittlerweile stumpf wie das Hirn eines Pollners. (Famulant, der Witz ist alt und wird vom Mehrfachhören nicht besser.) Nebenan sind diejenigen Menschen zusammengepfercht, die von den Hygieniker-Patrouillen aufgelesen wurden: Verdacht auf Mycobacter tuberculosis. Die Spitalierkommandos gehen kein Risiko ein.


OBEN

Das Obergeschoss beherbergt Dr. Siegmanns Privaträume und seine Kunstsammlung, und hier empfängt er Abgeordnete der Kulte und der Richtschaft. Der Chirurg gönnt sich und seinen Gästen gerade jetzt allen Luxus. Wein aus Franka perlt in Kristallgläsern, Apokalyptikerinnen machen die Runde auf den Schößen der Anwesenden, hübsche Jungen massieren den Damen die Schultern, man nascht africanische Früchte und Wachteleier von den Brüsten der Elstern.

Die Atmosphäre hat trotzdem etwas Hektisches. Die Scherze sind bemüht, das Lachen ein wenig zu laut, um echt zu sein. Da draußen verrecken Menschen auf der Straße, und man selbst kann schnell der Nächste sein. Die Krankheit fragt nicht nach Rang und Einfluss, rafft honorige Senatoren mit derselben Gleichgültigkeit dahin wie räudige Schrotter. Besser, man nimmt noch einen Schluck, verliert sich in den sinnlichen Augen der Apokalyptiker. Besser, man denkt nicht darüber nach.
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